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WEBDESIGN - WAS 2016 WICHTIG WIRD

Alle Jahre wieder werfen wir einen Blick auf die zu erwartenden Webdesign Trends für das kommende Jahr.

Grundsätzlich sollten man die Bezeichnung „Trend“ auch als solche verstehen und deuten. Trends repräsentieren popluäre Ist-Zustände die in den wenigsten Fällen im Folgejahr noch als hip und zeitgemäß erachtet werden. Kurz gesagt: Trends kommen und gehen. Dennoch gibt es einpaar „alte Bekannte“ die sich in den vergangenen Jahren konsequent durchgesetzt haben und denen wir auch 2016 zu recht eine größeren Beachtung schenken wollen – Und genau mit diesen möchte ich beginnen:

1. Flat Webdesign

Schon vor 2 Jahren habe ich in meinem Artikel „Was 2014 wichtig wird“ die Auferstehung des Flat-Design als „kleine Revolution“ gefeiert und seine Auswirkung auf die Entwicklung des Webdesigns als solches als alternativlos beschrieben. Genau dies ist eingetroffen. Gehen Sie davon aus das sich dieses Gestaltungsprinzip auch 2016 weiter ausbreiten wird. Die Gründe sind allerdings nicht kreativer Natur, sondern eine logische Konsequenz etablierter Design/Nutzen Strukturen. Lesen dazu auch den Artikel „Das Prinzip Bauhaus und sein Einfluss auf das moderne Webdesign“.

Flatdesign

2. Responsive/Mobile Webdesign

Noch ein alter Bekannter. Spätestens seit Google`s Mobile Friendly Update hat sich im Bereich der mobilen und responsive Websites viel getan. Allerdings liegen zwischen gefühltem Kundenverhalten und dem tatsächlichen Surfverhalten der User meist noch immer Welten. Daher wird auch über 2016 hinaus mit einem Anstieg von responsive Websites zu rechnen sein. Grundsätzlich wäre dagegen auch nichts ein zu wenden, wobei sich bei vielen Responsive/Smartphone -Websites nach wie vor die Frage stellt „wer liest das eigentlich alles“ und „wie stehts eigentlich um unsere Smartphone-Conversion-Rate“?

Dazu kommt, das uns im echten Leben zwischen Ubahn, Landstraße/Autobahn, große Gebäude, ländliche Gegenden, etc. noch immer die technische Infrastruktur fehlt um große und komplexe Websites mit der Effizienz und Geschwindigkeit aus zu geben die sie benötigen um Ihren Nutzen zu erfüllen. Je größer die Anforderung (Ladezeiten) der Responsive Websites (bei gleichbleibenden Netzausbau) desto weniger Nutzen für den User und desto weniger Conversion für den Betreiber. Auf (ganz) lange Sicht stellt Responsive Webdesign also nur einen Zwischenstand in der Evolution der Smartphone-Websites dar. Aber keine Eile, Sie haben noch einpaar Jahre.

Responsive

3. Menschen

Noch eine Zustand den Sie weit über 2016 hinaus beachten sollten: Das Einschätzungsvermögen Ihrer User, wer oder was sich hinter Ihrer Marke verbirgt war nie so differenziert und ausgeprägt wie heute. Egal B2B oder B2C. Webdesign wird zukünftigt nicht nur (neuen) technischen Standards genügen sondern vor allem deutlich authentischer werden.

Menschen

4. Burger Navigation

Um ehrlich zu sein ein Trend von dem ich persönlich hoffe das er einer bleibt. Der Einsatz einer geschlossenen Navigation kann eigentlich nur mit dem Argument des Platzsparens vertreten werden. Für Smartphones oder Tablets mag das zutreffen. Für Desktop-Seiten erschließt sich für mich der Sinn nicht ganz, wenn jeder User-Interaktion (dazu zählen auch Conversions) ein Öffnen/Schließen der Navigation vorausgeht. Dennoch denke ich werdenwir 2016 noch einige Burger zu sehen bekommen.

Burger Menü

5. Verschachteltes Webdesign

Die ersten, in Schachteln verpackten Infromationen vielen durch Pintrest auf. Im modernen Webdesign werden Inhalte und Informationen in sinnvolle und je nach Relevanz in verschieden großen Boxen gepackt. Diese wiederum stellen auf der einen Seite eine zusammengehörige Einheit dar und kommunizieren auf der anderen Seiten im Detail unterschiedlichen Themen.

Verschachteltes Webdesign

Und how much is the fish?

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